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FAQ – Frequently Asked Questions

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Nein, der eChiller unterliegt derzeit systembedingt keinerlei Verordnungen. Weder die F-Gase-Verordnung noch die kurzfristig kommende 42. BImSch-Verordnung für den Betrieb von Verdunstungskühlanlagen greift hier.

Es gibt keinen prinzipiellen Unterschied zu herkömmlichen Kältemaschinen, wobei die wesentlich wirtschaftlichere, freie Kühlung bereits fertig im Gerät integriert ist. In der Betriebsanleitung finden Sie alle Hinweise und einen Vorschlag zur hydraulischen Einbindung.

Sollten Sie einen FI-Schutzschalter installieren wollen, der eigentlich nicht erforderlich ist, so muss dies ein allstrom-sensitiver sein.

Der eChiller hat keinen Hochdruckschalter, welcher bei Kaltwassersätzen mit F-Gasen zur Abschaltung führt und eine manuelle Rückstellung am Gerät erforderlich macht. Der eChiller hebt lediglich die Kaltwasseraustrittstemperatur an. Das ist einzigartig in der Kälte- und Klimatechnik.

Nein, es wird nur Wasser (R718) zur einmaligen Befüllung von 60 l benötigt, das sich über die Betriebsdauer der Anlage nicht verändert und keinerlei Wasseraufbereitung erfordert.

Im Gehäuse ist ein Vorratsbehälter integriert, aus dem eine automatische Nachfüllung bei Bedarf erfolgt.

Wie bei allen technischen Anlagen ist es wichtig, das Gerät auf Auffälligkeiten oder Geräusche zu überprüfen. Der externe Rückkühler sollte bei Bedarf gereinigt werden.

Über Fernwartung findet ein kontinuierliches Monitoring der Leistungs- und Effizienzdaten statt. Eine regelmäßige Wartung wird dadurch bedingt auf ein Minimun beschränkt.

Derzeit steht noch kein Notdienst zur Verfügung. Aktuell erweitern wir unseren Service und bauen ein Service- und Vertriebsnetz auf.

Ab Februar 2017 das Seriengerät oder ab sofort eine Prototypenanlage mit Profilrahmen.

Ab Serienmodell (Feb. 2017) verfügbar für alle gängigen Kommunikationsprotokolle.

Derzeit nicht; langfristig jedoch angedacht.

Alles über dem Gefrierpunkt ist möglich, eine wirtschaftlich gesehen optimaler Temperaturbereich ist oberhalb von 18 °C Kaltwassertemperatur.

Ja, es ist ein Trockenkühler vorzusehen (siehe Techn. Datenblatt). Mittelfristig ist ein Paket mit Rückkühler im Angebot geplant.

Gebäude IT- Klimatisierung: Kühlung von Rechenzentren. Industrielle Prozesskühlung: Chemische Industrie, Kunststoffindustrie

Besonders geeignet ist der eChiller für alle Anwendungen, die einen konstanten Kühlbedarf haben. Beispiele sind hier die IT-Klimatisierung von Datencentern und Rechnerräumen sowie die industrielle Prozesskühlung (Abwärme Kunststoffspritzguss, zerspanende Bearbeitungszentren, Chemische Prozesse, Bioreaktoren) und im Bereich Gebäudekühlung besonders in Betonkernaktivierung, Kühldecken und Zuluftanlagen.

Wir evakuieren die Anlage und füllen dann ca. 60l Wasser ein. Das Wasser gehorcht den Gesetzen der Physik und füllt den verbleibenden Raum mit Wasserdampf aus, entsprechend seiner Temperatur. Die Anlage ist über zwei Plattenwärmeübertrager von Kalt- und Kühlwasserseite hydraulisch entkoppelt. Die geringen Drücke haben zur Folge, dass das Wasser bereits bei niedrigen Temperaturen verdampft. Der entstandene Dampf wird mit dem Turboverdichter verdichtet. Der komprimierte Dampf kondensiert bei höheren Temperaturen im Verflüssiger und erwärmt so den Kühlwasserstrom. Weitere Informationen zum Prozess umweltfreundliche Industriekühlung.

Der Vergleich bezieht sich auf die Betrachtung des Einsparpotenzials beim Energieverbrauch, beschränkt auf die elektrische Leistungsaufnahme des eChillers im Vergleich zu einer modernen wassergekühlten Kälteanlage nach dem Stand der Technik. Die für die Ansteuerung der Peripheriekomponenten benötigte elektrische Leistung wird folglich nicht betrachtet.

Die Energieeinsparung des eChillers wird durch einen hohen Freikühlbetrieb und den Umstand erreicht, dass der eChiller als einzige Maschine dazu in der Lage ist, bei Bedarf das Temperaturniveau von Wärmequelle zu Wärmesenke stets nur so weit anzuheben, wie es erforderlich ist, um die Wärmeübertragungsverluste zu überwinden.

Die kommerziell verfügbaren Komponenten einer Kälteanlage sind nach dem heutigen Stand der Technik dazu nicht in der Lage, da beim Betrieb der Anlage in der Regel ein aus thermodynamischer Sicht unnötig hohes Druckverhältnis aufgebaut wird, was zu Energieverbrauch führt. Im Freikühlbetrieb ist die erforderliche Kühlwassertemperatur deutlich geringer als beim eChiller, was den Anteil an Freikühlbetrieb deutlich verkürzt.

Bei Referenzkunden wurde dies im direkten Vergleich bei identischen Umgebungsbedingungen nachgewiesen.

Technisch möglich, aber noch nicht implementiert.

Ja, die Produktion, der Vertrieb und die Entwicklung des eChiller erfolgen am Standort der Efficient Energy GmbH in Feldkirchen bei München.

Derzeit konzentrieren wir uns auf den deutschsprachigen und den angrenzenden europäischen Raum.