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Umweltfreundliche und nachhaltige Industriekühlung – geht das überhaupt?

Ja, nachhaltige Industriekühlung kann funktionieren. Einige haben es bereits vor uns probiert, doch wir sind drangeblieben und haben uns auch von anfänglichen Rückschlägen nicht abhalten lassen. Ein langer, aber erfolgreicher Prozess. Denn es funktioniert wirklich: Unser eChiller arbeitet mit der Direktverdampfung von Wasser in einem vakuumdichten System und geschlossenen Kreislauf, der über Plattenwärmeübertrager hydraulisch vom Rückkühler und von der Kühlstelle entkoppelt ist.

Ein cleverer Prozess:

1. Das Kaltwasser tritt in den Verdampfer des eChillers ein. Circa 1 % des Wassers verdampft im dort herrschenden Vakuum, und das restliche Wasser kühlt sich dadurch um ca. 6 K ab.

2. Der bei der Verdampfung entstandene Wasserdampf wird von den Turboverdichtern mit bis zu 90.000 Umdrehungen pro Minute auf maximal ein Drittel seines Ausgangsvolumens verdichtet, wobei sich Druck und Temperatur erhöhen.

3. Der erhitzte Dampf kondensiert im Verflüssiger direkt in den umlaufenden Kühlwasserstrom und erwärmt diesen dabei ebenfalls um ca. 6 K. Geschlossen wird der Kreislauf über ein selbst regelndes Expansionsorgan.

Der Clou – der Energie spart:

Dank des modularen Aufbaus des Systems und der hydraulischen Verschaltung der beiden Behälter werden in Abhängigkeit von sowohl der inneren Wärmelast als auch der Außentemperatur nur die Anlagenteile betrieben, die für die jeweils geforderte Kälteleistung notwendig sind.

Der modulare Aufbau des Systems erlaubt es, durch eine Verschaltung der Kältemodule in Abhängigkeit von sowohl der inneren Wärmelast als auch der Außentemperatur nur die Anlagenteile zu betreiben, die notwendig sind, um den jeweils geforderten Temperaturhub zu erzeugen.

Die Übergänge sind fließend und reichen vom zweistufigen Volllastbetrieb über einstufigen Betrieb bis zum reinen Freikühlbetrieb. Doch anders als bei herkömmlichen Kältesystemen mit „Free Cooling“ setzt die interne passive Kühlung des eChiller bereits bei minimal niedrigeren Außentemperaturen ein als die Kaltwassereintrittstemperatur.

Die realisierbaren Kaltwassertemperaturen beginnen bei ca. 10 °C. Systembedingt möglich und besonders wirtschaftlich sind Kaltwassertemperaturen von 22 °C und höher, die herkömmliche Kältemaschinen nicht bedienen können. Der eChiller 2-35 erreicht dann eine Kälteleistung von 35 kW.

Erleben Sie den eChiller in einer kurzen Video-Präsentation

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